Plakette an Ecke Raabstraße zur Kettelerstraße, an der Garteneinfassung der Familie Preißl, gestiftet vom Katholischen Arbeiter Verein (KAB).

Seit 1952 heißt die Straße Kettelerstraße. Sie erinnert an den am 25.11.1811 in Harkotten/Westfalen geborenen Wilhelm Emanuel Freiherr von Ketteler, der 1844 in Münster die Priesterweihe empfing. Der energische und streitbare Priester gehörte 1848 der National- versammlung in der Frankfurter Paulskirche an. 1850 wurde er zum Bischof von Mainz berufen. Er galt im 19. Jhdt. als der bedeutendste deutsche Bischof, stand sozialen Fragen besonders aufgeschlossen gegenüber. Seine Aufgabe als Bischof von Mainz brachte ihn in engeren Kontakt zu dem damals noch selbständigen Kirdorf. Es entstand ein von gegenseitiger Achtung und Zuneigung geprägtes gutes Verhältnis. Bischof Ketteler weilte häufig in Kirdorf. Die Gemeinde war stolz darauf, wenn er sie mit "Meine lieben Kirdorfer" anredete. Unter seinem Patronat entstanden die mächtige St. Johanneskirche und das Schwesternhaus.Bischof Ketteler widersetzte sich vehement den Bestrebungen der neuen preußischen Regierung, die Pfarrei Kirdorf dem neugegründeten Bistum Limburg einzugliedern. Bischof Ketteler starb am 13.7.1877.

 

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Termine

4. Dezember 2022, 15:00-17:00 Uhr, Gaststätten-Ausstellung, Museum

11. Dezember 2022, 15:00-17:00 Uhr, Gaststätten-Ausstellung, Museum

18. Dezember 2022, 15:00-17:00 Uhr, Gaststätten-Ausstellung, Museum

25. Dezember 2022 bis 8. Januar 2023, Museum macht Ferien 

27. Januar 2023, 19:30 Uhr, Heimatgeschichte im Film: "Aufgeben war keine Option - Die Zerstörung Kirdorfs vor 400 Jahren", Verein für Geschichte und Landeskunde, KongressCenter im Kurhaus